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EU Robotics Week 2011: Robotik bietet enorme Potenziale für Berufseinsteiger und für die Gesellschaft
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PBA, ERB und WSG: Der SCHUNK Powerball-Arm PBA ist ein kompakter Leichtbauarm, der alle Vorteile des Mechatronik-Baukastensystems nutzt. Mit drei ERB-Gelenkmodulen können bis zu sechs Freiheitsgrade erzielt werden.
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07.11.2011 -
Vom 28. November bis 4. Dezember werden 120 europäische Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute im Rahmen der "European Robotics Week" rund 330 Veranstaltungen und Aktionen rund um die Robotik durchführen. Mit dabei ist auch der Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme SCHUNK aus Lauffen: In einer dreitägigen "Robot Competition" werden im Ausbildungszentrum des innovativen Familienunternehmens zwei Teams der Realschule Güglingen gegeneinander antreten.
Aus Sicht von Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter des Lauffener Hightech-Unternehmens und zugleich Vorstandsvorsitzender des europäischen Robotikverbands EUnited Robotics, werden Roboter schon in wenigen Jahren zum festen Bestandteil des täglichen Lebens werden. "Ähnlich dem Computer, dem man noch vor wenigen Jahrzehnten jegliche Daseinsberechtigung abgesprochen hat, werden sich auch Roboter in unserem Alltag etablieren", ist Henrik Schunk überzeugt. "Die Robotik bietet daher enorme Potenziale für Berufseinsteiger und für die Gesellschaft insgesamt."
In Fachkreisen rund um den Globus gilt das Lauffener Familienunternehmen seit Jahren als einer der kompetentesten Ansprechpartner im Bereich der Servicerobotik. Zum inzwischen fünften Mal wird SCHUNK im kommenden Jahr die Expert Days on Servicerobotics veranstalten, das weltweit führende Symposium der angewandten Servicerobotik. Im Gegensatz zur Industrierobotik, bei der die Roboter meist abgeschirmt vom Menschen ihre Aufgaben verrichten, geht es bei der Servicerobotik um die unmittelbare Interaktion von Mensch und Roboter. Weltweit haben bereits zahlreiche Unternehmen und Institute das Potenzial des Roboters als Helfer des Menschen erkannt und arbeiten intensiv an alltagstauglichen Lösungen. Das Spektrum reicht vom Minenräumer über den Melkroboter, die vollautomatische Poolreinigung bis zur Unterhaltungsmaschine und dem Pflegehelfer. Während im asiatischen Raum die Freizeitindustrie eine große Rolle spielt, zeigen in den USA die Rüstungsindustrie, die Landwirtschaft und die Konsumgüterindustrie großes Interesse an den vielseitig einsetzbaren Helfern. In Europa wird vor allem in den Bereichen Lebensführung, Logistik und Laborautomation geforscht. Experten sind überzeugt, dass die Robotik zu einem Schlüsselelement wird, wenn es darum geht, die anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen, beispielsweise die alternde Gesellschaft, die Schaffung und Erhaltung von chancengleicher, hochqualifizierter Arbeit, die Abwehr von externen und internen Sicherheitsbedrohungen und den zunehmenden Wettbewerb um Produktionsstandorte.
Mit der Teilnahme an der "European Robotics Week" will SCHUNK insbesondere Schüler und Berufseinsteiger auf einen gigantischen Zukunftsmarkt aufmerksam machen. Dass es für die Teams dabei um die Programmierung von Spielzeugroboter geht, verdeutlicht, wie groß die Möglichkeiten "echter" Roboter sind. Ohne Vorkenntnisse werden die Schülerinnen und Schüler nach nur zwei Tagen Vorbereitung in der Lage sein, mit den Kleinrobotern Tischtennisbälle aufzuheben, zu transportieren, zu balancieren oder Schachfiguren zu bewegen. Organisiert wird die 3-tägige "Robot Competition" bei SCHUNK von Auszubildenden im Bereich Elektronik. Der eigentliche Wettkampf, zu dem auch Zuschauer eingeladen sind, findet am Freitag, 2. Dezember, in der Zeit von 13 Uhr bis 15 Uhr im SCHUNK Ausbildungszentrum, im Brühl 72, in Lauffen statt. Um 15 Uhr wird schließlich die Geschäftsleitung das Gewinnerteam auszeichnen.
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