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Holger Roth (re.)ist am Samstag als bester Absolvent im Ausbildungsberuf Zerspanungsmechaniker ausgezeichnet worden.
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Holger Roth (2 v.l.) bei der Preisverleihung in Essen.
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18.11.2011 -
Die Freude beim Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme SCHUNK in Lauffen ist groß: Beim Leistungswettbewerb des Bundesverbands Metall in Essen ist der frisch gebackene Zerspanungsmechaniker Holger Roth am vergangenen Samstag mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. Er belegt damit bundesweit den Spitzenplatz unter den Absolventen in diesem Ausbildungsberuf. Bereits Ende Oktober war Holger Roth von der Handwerkskammer Heilbronn-Franken zum Kammersieger und Landesbesten gekürt worden.
Während vielerorts der fehlende Fachkräftenachwuchs beklagt wird, investiert man bei SCHUNK bereits seit langem in das Qualitätsmanagement für die Ausbildung. "Vor rund drei Jahren hat SCHUNK ein innovatives Instrument zur Sicherung der Ausbildungsqualität eingeführt", erläutert Rainer Sigmund, der bei dem engagierten Familienunternehmen für den Bereich Ausbildung verantwortlich ist. Dabei werde die Ausbildung nicht mehr isoliert betrachtet, sondern der gesamte Prozess, angefangen von der Gewinnung der Jugendlichen bis hin zur Übernahme der fertigen Auszubildenden.
Zu dem umfassenden Konzept zählt auch, dass Berufseinsteiger während ihrer Ausbildung bei SCHUNK zusätzlich zu fundiertem, fachlichem Know-how auch jede Menge Lebenserfahrung sammeln können. So verbrachten allein in diesem Jahr sechs Auszubildende zum Zerspanungsmechaniker jeweils acht Wochen am SCHUNK-Fertigungsstandort in den USA. Ein zweiwöchiges Sozialpraktikum ermöglicht den Azubis zudem einen Blick über den Tellerrand. Bei der Arbeit mit Senioren oder mit geistig oder körperlich behinderten Menschen können sie ganz unmittelbar erfahren, wie wertvoll die eigenen Fähigkeiten sind. Unterstützt werden die Praktika von der Kaywaldschule, dem Arbeiter-Samariter-Bund in Lauffen, dem Haus Edelberg in Lauffen, den beschützenden Werkstätten in Talheim und der Erich-Kästner-Schule in Lauffen.
Die Auszeichnung von Holger Roth zum Bundessieger bestätigt einmal mehr, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Mit einer Ausbildungsquote von rund elf Prozent belegt SCHUNK seit Jahren die vordersten Ränge in der bundesdeutschen Industrie. Derzeit werden an den Standorten Lauffen und Brackenheim-Hausen 162 Jugendliche ausgebildet. Für den Ausbildungsstart 2012 plant der Weltmarktführer insgesamt 36 neue Ausbildungsplätze. Das Spektrum reicht von Zerspanungsmechanikern über Fachkräfte für Lagerlogistik bis hin zu Elektronikern, Mechatronikern, Technischen Produktdesignern sowie Industrie- und Informatikkaufleuten. Hinzu kommen Studenten der Dualen Hochschule in den Studiengängen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik, Elektrotechnik und International Business. Mit seinem Ausbildungskonzept zählt SCHUNK zu den erfolgreichsten Unternehmen in der Region. Allein in den vergangenen fünf Jahren stellte SCHUNK elf Kammersieger und drei Landessieger.
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