|
|
 |
|
|
Im Fokus - Archiv Dezember 2011
|
| |
|
|
 |
Bei der Investition in Greifsysteme lohnt es sich auf einen umfassenden Kundenservice zu achten.
|
|
 |
05.12.2011 -
Greifsysteme in Handhabung und Montage sind oft an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr in Betrieb. Viele Komponenten müssen dabei extremen Belastungen beispielsweise durch Späne, Staub, aggressive Medien oder Hitze standhalten. Hinzu kommt, dass angesichts enger Margen und straff getakteter Just-in-Time-Produktion oft ein enormer Zeit- und Erfolgsdruck herrscht, der meist schon weit vor der ersten Inbetriebnahme beginnt. Angesichts dieser Herausforderungen gewinnt für viele Kaufentscheider neben der Qualität und Leistungsfähigkeit der Module immer mehr auch der Umfang der Serviceleistungen an Bedeutung. Sie erhöhen die Planungssicherheit, erleichtern die Inbetriebnahme und gewährleisten im laufenden Betrieb ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit.
So mancher Konstrukteur und Einkäufer sehnt sich nach den Zeiten zurück, in denen Greifer, Drehmodule oder Lineareinheiten anhand weniger technischer Daten ausgewählt werden konnten. Mit der zunehmenden Vernetzung von Produktions- und Montageprozessen sind jedoch die Komplexität, die Variantenvielfalt und damit die Anforderungen an den Planungs- und Realisierungsprozess gestiegen. Moderne Serviceleistungen von Herstellern können bereits in diesem Zusammenhang eine wertvolle Hilfe sein. Sie erhöhen die Planungssicherheit bei Qualität, Zeit und Kosten, sie verkürzen die Planungsphase und sie ermöglichen eine effektivere Umsetzung und damit einen schnelleren Produktionsstart.
|
 |
Planung mit Hilfe von FEM-Analysen
|
 |
Machbarkeitsstudien klären bereits zu einem frühen Zeitpunkt, inwieweit Kundenwünsche umgesetzt werden können und welche Optimierungspotenziale es gibt.
|
|
 |
Verkürzte Planungszeit - hohe Planungssicherheit
Das Spektrum nützlicher Servicetools für die Planungsphase ist groß und beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Angabe einer Bestellhotline. Es reicht vom CAD-Datendownload über Online-Konfigurationsprogramme, die die Modulauslegung erleichtern, bis hin zu ganz realen Probelieferungen, um Module in Augenschein zu nehmen oder sogar zu testen. Noch weiter gehen Hersteller, die im Rahmen ihres Servicekatalogs Machbarkeitsstudien in Form technischer Auslegungen, konstruktiver Prüfungen, FEM-Analysen und 3D-Konzeptionen durchführen. Selbst Testaufbauten kompletter Applikationen beim Hersteller werden mittlerweile als externe Serviceleistung angeboten. Das kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn der laufende Produktionsprozess beim Anwender nicht gestört werden darf und vom ersten Tag an eine umfassende Prozesssicherheit der künftigen Lösung sichergestellt sein muss.
Eine weitere Serviceleistung ist das sogenannten "Customizing", bei dem Standardkomponenten und Baugruppen bereits beim Hersteller an die individuellen Bedürfnisse des Kunden angepasst werden. Dabei geht es sowohl um mechanische Adaptionen, wie beispielsweise die Entwicklung und Fertigung individueller Greiferfinger und anderer werkstückberührender Bauteile, als auch um Softwareadaptionen, wie etwa die Implementierung produktspezifischer Parametersätze. Und auch für den Entwicklungsprozess bieten Hersteller inzwischen diverse Leistungen an. Seien es technisch-wirtschaftliche Analysen, die Fertigung von Prototypen oder sogar die Übernahme kompletter, auftragsbezogener Entwicklungsleistungen.
|
 |
Plug & Work: Werden Greifsysteme bereits beim Hersteller montiert, sinken die Inbetriebnahmezeiten beim Anwender auf ein Minimum.
|
 |
Entwicklung individueller Greiferfinger aus lasergeformtem Polyamid
|
|
 |
Inbetriebnahme per Plug & Work
Einen zweiten großen Block bilden Serviceleistungen in der Realisierungsphase. Sie verfolgen in der Regel das Ziel, Projekte termingerecht und zeiteffizient umzusetzen. Beides hat wesentliche Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit, erst recht, wenn übergeordnete Anlagen von der Inbetriebnahme betroffen sind. Ein typisches Aufgabenfeld von Servicetechnikern ist seit jeher die Inbetriebnahmeunterstützung vor Ort. Dabei geht es in der Regel um die Verkabelung und Verschlauchung der Komponenten, um die Parametrisierung von Antriebsreglern, die Optimierung elektrischer Antriebe und die Einweisung von Mitarbeitern in die Bedienung der Anlage. Darüber hinaus verfolgen moderne Servicekonzepte einen weiteren Ansatz, der insbesondere für komplexe Baugruppen und Lösungen interessant ist: Der größte Teil der Inbetriebnahme wird dabei zum Hersteller oder Systemintegrator verlagert, wo die komplette Applikation sowohl mechanisch als auch elektrisch montiert und verkabelt sowie auf Funktion und Dichtheit geprüft wird. Zudem erfolgen bereits in diesem Zusammenhang die Grundparametrisierung sowie die Integration anwendungsspezifischer Parametersätze. Mit Hilfe derartiger Plug & Work Konzepte lassen sich die Inbetriebnahmezeiten beim Anwender auf ein Minimum reduzieren und zugleich ein exakter Termin für den Produktionsstart gewährleisten. Zudem minimiert der Ansatz die Gefahr von Schäden sowie störungsbedingten Ausfällen bei der Inbetriebnahme.
Um den Verwaltungsaufwand bei Anwendern zu minimieren, umfassen moderne Serviceleistungen auch den Bereich der technischen Dokumentation. Dazu zählt die Erstellung kundenspezifischer Dokumentationen in Landessprache ebenso wie die Übersetzung von Betriebsanleitungen oder die Unterstützung bei der Erstellung von Dokumentationen nach Betriebsnormen. Auch Stücklisten sowie Zeichnungen werkstückberührender Bauteile werden mittlerweile von Herstellern angeboten.
|
 |
Auch nach Ablauf der Gewährleistung sollte die Lieferung von Ersatzteilen gewährleistet sein.
|
|
 |
Ersatzteil-, Schulungs- und Garantieservice
Ein besonderes Augenmerk sollten Anwender auf Serviceleistungen während der Nutzungsphase legen. Hier gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede, die gravierende wirtschaftliche Auswirkungen haben können. So lohnt es sich, darauf zu achten, dass über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage hinweg, also nicht nur für die Zeit der Gewährleistung, Supportleistungen in Form von Ersatzteilen, Reparatur und Wartung angeboten werden. Wer im Schadensfall Anlagenstillstände verkürzen will, sollte zusätzlich auf eine hohe Lieferbereitschaft, auf Hol- und Bringservices sowie auf die Möglichkeit von Expresssendungen wert legen.
Als Pionier im Bereich Automation Services gilt der Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme SCHUNK. Schon seit Jahren baut das innovative Familienunternehmen sein Serviceprogramm kontinuierlich aus. Heute umfasst es von der Erstberatung über die Planung, Inbetriebnahme und Wartung alle Bereiche des Lebenszyklus einer Anlage. Dazu zählt unter anderem auch die SCHUNK Longlife-Garantie, eine bis heute einzigartige 30-Jahre-Funktionsgarantie für vielzahngeführte Greifmodule.
|
|
| |
|
| |
 |
 |
 |
| |
|
|
12.2011
Zeitgemäße Unterstützung rund ums Greifen
Greifsysteme in Handhabung und Montage sind oft an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr in Betrieb. Viele Komponenten müssen dabei extremen Belastungen beispielsweise durch Späne, Staub, aggressive Medien oder Hitze standhalten. Hinzu kommt, dass angesichts enger Margen und straff getakteter Just-in-Time-Produktion oft ein enormer Zeit- und Erfolgsdruck herrscht, der meist schon weit vor der ersten Inbetriebnahme beginnt. Angesichts dieser Herausforderungen gewinnt für viele Kaufentscheider neben der Qualität und Leistungsfähigkeit der Module immer mehr auch der Umfang der Serviceleistungen an Bedeutung. Sie erhöhen die Planungssicherheit, erleichtern die Inbetriebnahme und gewährleisten im laufenden Betrieb ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit.
mehr...
|
| |
|
|
11.2011
Spannlösungen für die automatisierte Großserienfertigung
Effizient fertigen heißt automatisiert fertigen. Das gilt erst recht, wenn es um große Serien geht. Als unmittelbare Schnittstelle zum Werkstück spielen die Spannmittel dabei eine wesentliche Rolle. Innerhalb von Sekunden müssen sie Teile aufnehmen, sicher und präzise ausrichten, stabil spannen, ohne sie zu deformieren, und nach der Bearbeitung wieder zuverlässig freigeben. Angesichts mehrerer Millionen Zyklen, die so manches Spannmittel unter Spänen und Kühlschmiermittel zu bewältigen hat, gilt die Prozessstabilität als entscheidendes Erfolgskriterium.
mehr...
|
| |
|
|
10.2011
Greifsysteme für Handhabung und Montage
Bei der Konstruktion von Greifsystemen für Handhabung und Montage spielen standardisierte Modulbaukästen eine immer größere Rolle. Sie verkürzen die Zeit für Planung, Projektierung und Inbetriebnahme und senken die Investitionskosten. Aufgrund der Standardisierung bieten sie optimale Voraussetzungen für stabile Prozesse. Weil modular aufgebaute Anlagen flexibel umgebaut und erweitert werden können, gelten sie zudem als besonders zukunftssicher. Längst reicht der Modulgedanke über einzelne Komponenten hinaus. So lassen sich mittlerweile komplette, standardisierte Portale als fertige Baugruppen ordern.
mehr...
|
| |
|
|
09.2011
Effizienter produzieren
Seit einigen Jahren ist das Thema Energieeffizienz in aller Munde. Steigende Energiepreise, ein wachsendes Umweltbewusstsein und Vorgaben der Politik waren für viele Unternehmen die Auslöser, den Energieverbrauch von Anlagen und Komponenten in den Fokus der Kommunikation zu rücken. Dabei ist Effizienz weit mehr als Energieeffizienz. Mindestens ebenso wichtig sind die Aspekte Zeit- und Kosteneffizienz. Erst wenn alle Faktoren ganzheitlich betrachtet werden, lassen sich die Potenziale für die moderne Fertigung und Produktion voll ausschöpfen. Am Beispiel moderner Spannmittel und Greifsysteme wird deutlich, wie vielschichtig die Möglichkeiten sind.
mehr...
|
| |
|
|
08.2011
Anspruchsvolle Werkstoffe riss- und porenfrei schweißen
Ob Zahnräder, Spritzgussformen, medizinische Instrumente oder Turbinenteile - bei filigranen und besonders anspruchsvollen Schweißarbeiten ist die Technologie des Laserschweißens unübertroffen. Wo konventionelle cw-Laser und selbst viele Nd:YAG-Laser an Grenzen stoßen, helfen moderne Prozessstrategien, um anspruchsvolle Schweißmetallurgien, artunterschiedliche Werkstoffe oder Mikrobauteile prozesssicher, reproduzierbar und effizient zu bearbeiten. Laserstrahlschweißen wird insbesondere dann eingesetzt, wenn Bauteile mit hoher Schweißgeschwindigkeit, schmaler und schlanker Schweißnahtform und geringem thermischem Verzug gefügt werden sollen. Verglichen mit anderen Schweißverfahren, wird die Energie beim Laserschweißen konzentriert ins Material eingetragen.
mehr...
|
| |
|
|
07.2011
Weit mehr als ein Lückenbüßer: Zwischenbüchsen gewährleisten sichere Spannung und Präzision
Sie wirken meist recht unscheinbar - und doch sitzen sie im Zerspanungsprozess an einer entscheidenden Schnittstelle: Zwischen Spannmittel und Werkzeug beziehungsweise zwischen Spannmittel und Werkstück beeinflussen Zwischenbüchsen maßgeblich die Zuverlässigkeit und die Präzision von Spannungen. Die dünnwandigen, meist längs geschlitzten Präzisionshülsen überbrücken die Differenz zwischen dem Spanndurchmesser des Spannmittels und dem zu spannenden Teil. Als Reduziereinsätze vervielfachen sie die Einsatzmöglichkeiten von Spannfuttern oder Spanndornen, sie gleichen Toleranzen aus oder gewährleisten beispielsweise bei Zahnrädern eine sichere und schonende Spannung. Jüngste Entwicklungen können sogar noch mehr: Zwischenbüchsen mit Düseneffekt verlängern Werkzeugstandzeiten und erhöhen das Zeit-Span-Volumen.
mehr...
|
| |
|
|
06.2011
Wechseln, bearbeiten, ausgleichen -
aktuelle Trends bei Roboterzubehör
Bei Industrierobotern hängen Effizienz, Taktrate und Prozesssicherheit maßgeblich von deren Front-End ab, sprich von Greifern und anderen Werkzeugen, aber auch von den Schnittstellen dieser Effektoren zum Roboterarm. Was lapidar unter dem Begriff Roboterzubehör zusammengefasst wird, hat großen Einfluss auf Leistung, Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten von Robotern. Die jüngsten Entwicklungen bei Schnellwechselsystemen, angetriebenen Werkzeugen, Ausgleichseinheiten und Kraftsensoren zeigen, dass die Potenziale moderner Zubehörkomponenten enorm sind. Experten gehen daher davon aus, dass deren Bedeutung für Handhabung, Montage und Fertigung wohl auch in Zukunft weiter zunehmen wird.
mehr...
|
| |
|
|
05.2011
Rund != rund,
Deformationsarm Spannen: Von der Kunststoffbacke bis zum Hybridfutter
Bei Ringen, Gehäusen und anderen deformationsempfindlichen Werkstücken stoßen konventionelle 3-Backen-Futter schnell an Grenzen: Sind die Spannkräfte zu gering, fehlt der sichere Halt. Werden sie erhöht, verformen sich die Teile und die Präzision leidet. Ein Vergleich zeigt, welche Alternativen es gibt, worin sie sich unterscheiden und wie Anwender am schnellsten und wirtschaftlichsten ein optimales Ergebnis erreichen.
mehr...
|
| |
|
|
04.2011
Servicerobotik wird Schlüsselmarkt der Zukunft
Der Servicerobotik stehen goldene Zeiten bevor, davon sind Insider überzeugt. Zahlreiche Unternehmen und Institute weltweit haben das Potenzial des Roboters als Helfer des Menschen inzwischen erkannt und arbeiten intensiv an alltagstauglichen Lösungen. Dazu zählen große Konzerne ebenso wie innovative Startups sowie klassische Hersteller von Industrierobotern, Elektronik und Automationskomponenten.
mehr...
|
| |
|
|
03.2011
Rüstzeiten fest im Griff
Eine stehende Maschine verdient kein Geld - und dennoch rüsten auch heute noch viele Betriebe ihre Werkstücke umständlich und zeitraubend bei stehender Anlage auf dem T-Nuten-Tisch. Dabei gibt es längst erprobte Lösungen, die die Auslastung von Werkzeugmaschinen deutlich verbessern. Moderne Nullpunktspannsysteme beschleunigen nachweislich den Fertigungsprozess und punkten zugleich bei Präzision und Prozesssicherheit. Mit ihnen lassen sich die Rüstkosten um bis zu 90 % senken.
mehr...
|
| |
|
|
02.2011
Werkzeughalter für die Mikrozerspanung
In der Mikrozerspanung gelten für Spannmittel eigene Gesetze. Die beinahe haarfeinen Werkzeuge, die hohen Spindeldrehzahlen und die extremen Präzisionsanforderungen sind gleichermaßen eine Herausforderung für Spannmittelhersteller wie für Anwender. Wer dauerhaft präzise Ergebnisse erzielen will, braucht Aufnahmen mit hoher Rundlaufgenauigkeit und Wuchtgüte. Sie sollten zudem möglichst schlank sein und resistent gegen Verschmutzungen. Außerdem müssen sie gewährleisten, dass sich auch kleinste Werkzeuge präzise einstellen und wechseln lassen.
mehr...
|
| |
|
|
01.2011
Leichtbau steigert Effizienz von Greifsystemen
Leichtbaumodule spielen in Greifsystemen eine immer größere Rolle. Im System verbaut sparen sie bei identischer Leistung Energie oder erzielen bei identischem Energieverbrauch eine deutlich höhere Leistung. In beiden Fällen steigt die Effizienz des Gesamtsystems. Und genau das ist es, was die Leichtgewichte sowohl für Anlagenbauer und Systemintegratoren als auch für Anwender interessant macht. Während Leichtbaulösungen früher den Ruf hatten, unverhältnismäßig teuer zu sein, beweisen die jüngsten Entwicklungen, dass Effizienz und Kostenkontrolle durchaus Hand in Hand gehen können. Moderne Konstruktionen, Werkstoffe und Verfahren bahnen den Weg zu leichten Lösungen, die zugleich steif und robust sind. Vielfach bringen sie darüber hinaus sogar noch zusätzliche Vorteile.
mehr...
|
| |
|
| |
 |
 |
 |
| |
Im Fokus - 2013
Im Fokus - Archiv 2012
Im Fokus - Archiv 2011
Im Fokus - Archiv 2010
Im Fokus - Archiv 2009
Im Fokus - Archiv 2008
Im Fokus - Archiv 2007
|
|