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Im Fokus - Archiv Juni 2012
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Präzise Keilstangenfutter, wie das ROTA-S plus von SCHUNK, sollten regelmäßig abgeschmiert werden, um dauerhaft optimale Leistung zu bringen.
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13.06.2012 -
Werkstückspannmittel sind in der modernen Fertigung extremen Belastungen ausgesetzt. Sie beeinflussen maßgeblich die Präzision am Werkstück, die Prozessstabilität und die Sicherheit für Mensch und Maschine. Um ihre optimale Spannkraft sicherzustellen, beherzigen Anwender in der Regel die vom Hersteller angegebenen Schmierintervalle. Darüber hinaus entscheiden sich mittlerweile immer mehr Unternehmen für eine vorbeugende Instandhaltung, bei der die Spannmittel in definierten Zyklen auf Herz und Nieren geprüft werden. So lassen sich dauerhaft eine hohe Langzeitgenauigkeit, ein minimaler Langzeitverschleiß und eine hohe Prozesssicherheit gewährleisten.
Meist ist es ein schleichender Prozess, wenn Drehfutter trocken laufen. Nachlässigkeiten beim Schmieren und bei der Wartung führen dazu, dass sich der für die einwandfreie Funktion erforderliche Schmierfilm auf Backenführungen und Drehfuttermechanik immer weiter reduziert. Poröse Dichtungen und eindringender Schmutz tun ihr Übriges. Nach und nach sinkt die Spannkraft, die Präzision des Futters leidet und es kommt zu Fehlfunktionen beim Backenwechsel. Verlängerte Rüstzeiten und Störungen im Fertigungsprozess sind die Folgen.
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Für komplexe Wartungsaufgaben greifen viele Anwender auf den Spanntechnikservice der Hersteller zurück.
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Unfälle und Schäden verhindern
Um derartige Ausfälle zu vermeiden, empfehlen Spanntechnikexperten, Werkstückspannmittel regelmäßig zu schmieren und einmal pro Jahr komplett zu warten. Die Schmierzyklen hängen von den jeweils eingesetzten Spannmitteln ab: Bei wartungsarmen Drehfuttern genügt es, den Ölstand in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Ähnlich gering ist der Aufwand, wenn Kraftspannfutter über eine Zentralschmierung verfügen oder Nullpunktspannsysteme mit geölter Luft betrieben werden. In beiden Fällen reicht es aus, die Spannsysteme regelmäßig auf einwandfreie Funktion zu prüfen. Nach DIN EN 1550 sind Spannmittelhersteller grundsätzlich verpflichtet, in ihren Bedienungsanleitungen sowohl Angaben über die korrekte Wartung als auch über die Zeitabstände zwischen zwei statischen Spannkraftmessungen zu machen. In der Regel werden dort auch die erforderlichen Schmierzyklen der einzelnen Futter definiert.
Schmieren allein genügt nicht
Beim Abschmieren sollten Bediener darauf achten, dass alle Flächen gleichmäßig erreicht werden. Je enger die Passungen der Einbauteile, umso höher muss der Einpressdruck der Schmierstoffe sein. Optimale Ergebnisse lassen sich mit Hochdruckfettpressen erzielen. Damit keine Unwucht entsteht, müssen alle Segmente eines Futters gleichmäßig abgeschmiert werden. Anschließend sollte der Spannkolben mehrmals den gesamten Spannhub abfahren, so dass sich das Fett möglichst homogen auf allen Flächen verteilt. Um die Spannkraft dauerhaft zu erhalten, ist es empfehlenswert, den Kolben nach jeweils 500 Spannhüben mehrfach bis zur Endstellung zu verfahren. Dabei wird das beim Spannvorgang beiseite gedrückte Schmiermittel wieder den Druckflächen zugeführt. Zudem sollte bei jedem Grundbackenwechsel die Verzahnung gesäubert und eingefettet werden.
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Um Unwuchten zu verhindern, sollten Bediener darauf achten, dass sie alle Segmente eines Drehfutters gleichmäßig abschmieren.
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Erhebliche Unterschiede gibt es bei den zum Schmieren angebotenen Fetten. Ungeeignete Schmiermittel können die Funktion des Spannmittels, also Spannkraft, Reibwert und Verschleißverhalten, negativ beeinflussen. Hingegen lassen sich mit hochwertigen Fetten besonders gleichmäßige und damit optimal wirkende Schmierfilme erzielen. Ein Maßstab für die Qualität der Schmiermittel ist die Größe der enthaltenen Feststoffe. Besonders hochwertige Fette enthalten ausschließlich extrem kleine Feststoffe. Sie erzielen bei leistungsstarken Kraftspannblöcken, aber auch bei präzise und flexibel einsetzbaren Keilstangenfuttern eine optimale Wirkung.
Zusätzlich zum regelmäßigen Abschmieren sollten Drehfutter einmal pro Jahr von der Spindel genommen, zerlegt, gereinigt und komplett frisch geschmiert werden. Nach der Montage sollte unbedingt eine Spannkraftmessung durchgeführt werden, bei der mithilfe einer Kraftmessdose geprüft wird, ob die Spannkraft in vollem Umfang vorhanden ist. Eine solche Messung muss stets in dem Zustand des Futters durchgeführt werden, in dem es auch eingesetzt wird. Werden also beispielsweise Aufsatzbacken mit Spannstufen verwendet, muss in derselben Stufe gemessen werden, wie später auch gespannt wird. Bei hohen Arbeitsdrehzahlen ist es ratsam, die Betriebsspannkraft zusätzlich in einer dynamischen Messung, sprich unter Drehzahl, zu prüfen.
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In den Servicebussen von SCHUNK finden sich spezielle Prüfinstrumente, um auch versteckte Schäden frühzeitig zu entdecken.
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Spannmittelservice spürt auch versteckte Fehler auf
Je komplexer ein Futter ist, desto eher sollte die Wartung routinierten Experten übertragen werden. Manche Anwender, vor allem größere Unternehmen, bilden hierfür gezielt Mitarbeiter aus, andere nutzen das Know-how und die Ausrüstung von auf die Spannmittelwartung spezialisierten Serviceteams. Zum Teil bieten diese zusätzlich zur Wartung eine systematische Prüfung sämtlicher Spannmittel an. Dabei können auch versteckte Schäden, wie etwa gebrochene Futterkörper, festgestellt werden, noch bevor es zu Spannmittelausfällen oder gar zu Unfällen kommt. Bei der Auswahl des Servicedienstleisters lohnt es sich darauf zu achten, dass ein schneller Ersatzteilservice gewährleistet ist und dass Reparaturen innerhalb kürzester Zeit erledigt werden können. Auch bei der Inbetriebnahme von Spannmitteln können Serviceteams von Spannmittelherstellern eine wertvolle Hilfe sein: Sie schulen Maschinenbediener im Umgang mit den Spannmitteln und geben Tipps, um die Qualität und Effizienz der Bearbeitung dauerhaft zu steigern. Auf Wunsch unterstützen sie Anwender zudem bei der Standardisierung von Wartungsprozessen.
Sowohl in der Spanntechnik als auch bei Greifsystemen gelten die Serviceangebote von SCHUNK als Maßstab. Seit Jahren baut das innovative Familienunternehmen seine Serviceprogramme immer weiter aus. Von der Erstberatung über die Planung, Inbetriebnahme und Wartung umfassen sie alle nur denkbaren Anforderungen. Mit ihnen lassen sich die Leistung der eingesetzten Präzisionsspannmittel und Greifsysteme voll ausschöpfen und ungeplante Anlagenausfälle auf ein Minimum reduzieren.
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12.2012
Im Spannungsfeld zwischen Präzision, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit
Wer im Formenbau die Möglichkeiten integrierter CAD/CAM-Lösungen, hochdynamischer 5-Achs-Maschinen und leistungsfähiger Schneidstoffe für sich nutzen will, sollte auch seine Werkzeughaltersysteme konsequent auf den Prüfstand stellen. Längst geht es dabei nicht mehr nur darum, dass mangelhafte Rundlaufgenauigkeiten, zu geringe Haltekräfte oder Unwuchten den Prozess gefährden können. Vielmehr sind die Werkzeughaltersysteme zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden, wenn der Spagat zwischen Präzision, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit gelingen soll.
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11.2012
Neue Möglichkeiten der Quadratpoltechnik
Die elektropermanente Quadratpol-Magnetspanntechnik ist eine nahezu idealtypische Spannlösung für Bearbeitungszentren. Sie bietet zahlreiche Vorteile: So sind Werkstücke optimal zugänglich und lassen sich in einer Aufspannung von fünf Seiten bearbeiten. Ein umständliches Feinjustieren von Spannelementen und ein mehrfaches Spannen der Werkstücke im Bearbeitungsprozess sind vielfach nicht mehr nötig. Zusätzlich zu Fräsanwendungen erschließt die Quadratpoltechnik in jüngster Zeit nun auch das Flachschleifen. Zudem erhöhen spezielle Anzeigemodule die Prozesssicherheit und schaffen optimale Voraussetzungen für die automatisierte Beladung.
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10.2012
Hochleistungsautomatisierung aus dem Baukasten
Wer Hochleistungsmontageanlagen für die Elektronik-, Medizintechnik-, Automotive- oder Konsumgüterindustrie plant, weiß um die Herausforderungen, die in der Auswahl und Verkettung einzelner Module und Baugruppen zu einer Gesamtanlage stecken. Fehlende mechanische Verbindungselemente, inkompatible Reglerkonzepte oder mangelhafte Planungstools wirken sowohl im Planungs- und Realisierungsprozess als auch im laufenden Betrieb wie Sand im Getriebe. Eine effiziente Alternative sind vielfältig kombinierbare Systemprogramme - vorausgesetzt sie sind hinsichtlich Leistung und Umfang, aber auch hinsichtlich Kompatibilität und Konfiguration durchdacht aufgebaut.
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09.2012
Stärken gezielt nutzen
In stationären Spannsystemen schlummern enorme Effizienz- und Qualitätspotenziale für die Fertigung. Wer sie erschließen will, sollte konkret hinterfragen, wo die jeweiligen Stärken der einzelnen Spanntechnologien liegen. Gezielt ausgewählt und kombiniert können sich Investitionen innerhalb kürzester Zeit amortisieren.
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08.2012
Spannbacken - die unterschätzten Möglichmacher
Angesichts ausgereifter Drehfutter, leistungsdichter Spannblöcke und aufwändig konstruierter Vorrichtungen scheinen die technologischen Möglichkeiten von Spannbacken auf den ersten Blick eher begrenzt. Tatsächlich aber stecken in der unmittelbaren Schnittstelle zum Werkstück enorme Potenziale: Jenseits konventioneller harter und weicher Aufsatzbacken hat sich ein breites Spektrum von Spannbacken etabliert, mit denen sich selbst kniffligste Spannaufgaben wirtschaftlich lösen lassen. Ein Überblick zeigt, was möglich ist.
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07.2012
Effiziente Konzepte für die automatisierte Maschinenbeladung
Während die automatisierte Be- und Entladung früher auf große Serien beschränkt war, wird sie heute auch bei kleinen Losgrößen und Einzelstücken mehr und mehr zum Standard. Ziel ist es, rüstzeitbedingte Stillstandzeiten zu reduzieren und eine mannarme Fertigung rund um die Uhr zu ermöglichen. Das durchdachte Zusammenspiel innovativer Spannmittel und Automationskomponenten bewirkt dabei ein Höchstmaß an Präzision und gewährleistet zugleich zuverlässige Prozesse.
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06.2012
Konsequente Wartung erhöht langfristig die Präzision, Prozessstabilität und Sicherheit von Spannmitteln
Werkstückspannmittel sind in der modernen Fertigung extremen Belastungen ausgesetzt. Sie beeinflussen maßgeblich die Präzision am Werkstück, die Prozessstabilität und die Sicherheit für Mensch und Maschine. Um ihre optimale Spannkraft sicherzustellen, beherzigen Anwender in der Regel die vom Hersteller angegebenen Schmierintervalle. Darüber hinaus entscheiden sich mittlerweile immer mehr Unternehmen für eine vorbeugende Instandhaltung, bei der die Spannmittel in definierten Zyklen auf Herz und Nieren geprüft werden. So lassen sich dauerhaft eine hohe Langzeitgenauigkeit, ein minimaler Langzeitverschleiß und eine hohe Prozesssicherheit gewährleisten.
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05.2012
High Performance ohne Rattern
Die Zeiten des brachialen Schruppens sind vorbei. Wer heute in kurzer Zeit viele Späne machen will, greift zu hochwertigen Schneiden und intelligenten Werkzeughaltersystemen, die hohe Drehmomente übertragen und zugleich auftretende Schwingungen zuverlässig dämpfen. Moderne Aufnahmen schonen die Schneiden, die Maschinenspindel, die Werkstückoberfläche und ermöglichen selbst bei anspruchsvollen Werkstoffen ein hohes Zeitspanvolumen.
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04.2012
Pneumatisch oder mechatronisch greifen?
Die zunehmende Variantenvielfalt, immer kürzere Innovationszyklen sowie die wachsende Vergleichbarkeit von Produkten führen in vielen Branchen zu einem enormen Kostendruck. Nach Ansicht von Experten wird sich die Produktionsautomatisierung in den kommenden Jahren zum Schlüsselfaktor erfolgreichen Wirtschaftens entwickeln. Den Greifsystemen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Je präziser, flexibler, schneller und zuverlässiger sie arbeiten, desto eher lassen sich auskömmliche Deckungsbeiträge erzielen. Galten pneumatische Greifsysteme lange Zeit als das Maß der Dinge, konnten mechatronische Lösungen mittlerweile deutlich aufholen. Immer häufiger stehen Anwender und Anlagenplaner vor der Frage, welches Antriebskonzept die größeren Vorteile für den Handhabungs- und Montageprozess bringt: Pneumatik oder Mechatronik?
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03.2012
Ideale Ergänzung vorhandener Spannmittel
Verglichen mit Spannpratzen, Spannblöcken, Backenfuttern, Nullpunktspannsystemen oder Magnetspannplatten ist die Vakuumspanntechnik in der Metallbearbeitung noch weitgehend unbekannt. Dabei können Vakuumspannsysteme gerade bei der Zerspanung dünner, deformationsempfindlicher Teile sowie bei Werkstücken aus Aluminium und anderen nicht-ferromagnetischen Werkstoffen wertvolle Dienste leisten. Vor allem in Form flexibel einsetzbarer Matrixplatten sind sie eine sinnvolle und einfach zu handhabende Ergänzung vorhandener Spannmittel.
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02.2012
Bald schon selbstverständlich
Mechatronische Handhabungssysteme bieten verlockende Möglichkeiten: Sie sind extrem flexibel, ermöglichen eine Vielzahl intelligenter Funktionen und machen sich trotz höherer Einstandspreise auch wirtschaftlich schnell bezahlt. Kein Wunder also, dass sie in der pneumatikdominierten Welt der Handhabung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dies gilt erst recht, seitdem sich immer mehr mechatronische Komponenten auch von Otto-Normalanwender zuverlässig bedienen lassen.
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01.2012
Werkzeugverlängerungen überzeugen mit minimaler Störkontur
Spätestens seit dem Siegeszug moderner 5-Achs-Maschinen erleben Werkzeugaufnahmen mit schlanker Störkontur einen regelrechten Boom. Mit ausreichendem Drehmoment und hoher Rundlaufgenauigkeit ermöglichen sie das tiefe, kollisionsfreie Eintauchen ins Werkstück und damit eine präzise Bearbeitung selbst schwer zugänglicher Stellen. Eine gleichermaßen wirtschaftlich wie flexibel einsetzbare Variante sind schlanke Werkzeugverlängerungen, die bei Bedarf zwischen Werkzeug und Werkzeughalter montiert werden. Sie lassen sich mit unterschiedlichsten Aufnahmen kombinieren.
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Im Fokus - 2013
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