Handhabung en miniature – Wenn der Greifer in eine Streichholzschachtel passt
Mittlerweile ist die Welle der Miniaturisierung spürbar bis ins Privatleben vorgedrungen. Der Computer, der vor einigen Jahren noch eher klobig daherkam, mutierte binnen kürzester Zeit zum smarten Elektronikwunder für die Westentasche. Das Handy ist längst zum kommunikativen Alleskönner geworden und selbst die elektrische Zahnbürste wird zum mitdenkenden High-tech Gerät für die perfekte Mundhygiene. Die Tatsache, dass in beinahe allen Lebensbereichen immer mehr Funktionen auf kleinstem Raum vereint werden, stellt an die moderne Fertigung und Montage deutlich veränderte Anforderungen. Mit der Miniaturisierung der Bauteile müssen auch Montageanlagen inklusive der dazugehörigen Handhabungskomponenten Schritt halten. Der Anspruch an diese Module im Zwergenformat ist dabei hoch: Schnell, hochpräzise und flexibel einsetzbar sollen sie sein. Zudem gilt es, mit cleveren technischen Lösungen, die physikalischen Eigenarten der Mikrowelt zu überlisten.
Hohe Bedeutung der Mikrosystemtechnik
Die Mikrosystemtechnik spielt in Deutschland eine zentrale Rolle für Wachstum und Beschäftigung. Nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind 680.000 Arbeitsplätze direkt mit der Mikrosystemtechnik verbunden - Tendenz steigend. Damit die deutsche Wirtschaft ihre im internationalen Vergleich führende Stellung erhalten und ausbauen kann, müssen Entwicklungen in der Mikrosystemtechnik schnell in Produkte umgesetzt und vermarktet werden. Das BMBF stellt dafür im Rahmenprogramm "Mikrosysteme" von 2004 bis 2009 insgesamt rund 260 Mio. € bereit.
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Der Miniatur-Wechsel-Parallelgreifer MWPG von SCHUNK ist mit einem Außendurchmesser von 20 mm ein echter Winzling. Dank einheitlicher Schnittstellen lässt er sich mit Modulen aus dem System GEMOTEC kombinieren.
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